Gestal­ten Sie Texte, die mit Leich­tig­keit gele­sen werden
So werden Texte gestaltet, die mit Leichtigkeit gelesen werden

Inhaltsübersicht

Gut les­bar sol­len Texte sein. Aber was ist gut les­bar? Meis­tens fällt nur der Text auf, der schlecht les­bar ist. Doch woran liegt das genau? Und wie kann man die Les­bar­keit optimieren?

Texte gestal­ten, um die Les­bar­keit zu opti­mie­ren, klingt erst mal befremd­lich, denn es geht ja schließ­lich um den Inhalt des Tex­tes. Doch die Gestal­tung von Tex­ten hat einen gro­ßen Ein­fluss dar­auf wie ein­fach es Lesern gemacht wird den Text zu lesen und somit den Inhalt zu erfas­sen. Meine fol­genen 5 Tipps sind leicht umsetz­bar. Wenn sie beach­tet wer­den, ist schon viel Gutes für den Inhalt und den Leser getan.

Texte gestal­ten, um die
Les­bar­keit zu opti­mie­ren, klingt für den Laien erst mal befremd­lich bis
unnö­tig, denn es geht ja schließ­lich um den Inhalt des Tex­tes. Doch die
Gestal­tung von Tex­ten hat einen gro­ßen Ein­fluss dar­auf wie ein­fach es
dem Leser gemacht wird den Text zu lesen und somit den Inhalt zu
erfas­sen. Die fünf Tipps, die ich in die­sem Bei­trag vor­ge­stellt habe,
sind leicht umsetz­bar. Wenn sie beach­tet wer­den, ist schon viel Gutes
für den Inhalt und den Leser getan.
Texte gestal­ten, um die
Les­bar­keit zu opti­mie­ren, klingt für den Laien erst mal befremd­lich bis
unnö­tig, denn es geht ja schließ­lich um den Inhalt des Tex­tes. Doch die
Gestal­tung von Tex­ten hat einen gro­ßen Ein­fluss dar­auf wie ein­fach es
dem Leser gemacht wird den Text zu lesen und somit den Inhalt zu
erfas­sen. Die fünf Tipps, die ich in die­sem Bei­trag vor­ge­stellt habe,
sind leicht umsetz­bar. Wenn sie beach­tet wer­den, ist schon viel Gutes
für den Inhalt und den Leser getan.

1 | Der Zei­len­ab­stand unter­stützt den Lesefluss

Ein aus­ge­wo­ge­nes Ver­hält­nis zwi­schen dem Zei­len­ab­stand und der Schrift­größe unter­stützt den Lese­fluss. Hier kann man also den ers­ten Ein­fluss neh­men.
Die Faust­re­gel ist: Schrift­größe x 1,2 = Zei­len­ab­stand. Ist die Schrift also 10pt groß, wäre der Zei­len­ab­stand bei 12pt. Da sich jede Schrift aber etwas anders ver­hält, kann man nicht streng nach Vor­schrift gehen, son­dern sollte noch etwas nach Augen­maß anpas­sen. Bei mei­ner Schrift ist der Zei­len­ab­stand bei­spiels­weise etwas gerin­ger, um har­mo­nisch zu wir­ken. Im Fol­gen­den zeige ich ein Bei­spiel wie der Abstand gut gewählt ist und wie er bes­ser nicht sein sollte.

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2 | Groß- und Klein­schrei­bung für bes­sere Lesbarkeit

Das klingt ein­fach, denn es ist doch selbst ver­ständ­lich, dass man die Groß- und Klein­schrei­bung beach­tet. Doch es geht hier­bei nicht um die Recht­schrei­bung, son­dern dass Worte aus­schließ­lich in Groß­buch­sta­ben geschrie­ben wer­den. Groß­buch­sta­ben sind eine gute Mög­lich­keit, um ein paar Worte, einen Satz oder eine Über­schrift her­vor­zu­he­ben. Ist der Text aber län­ger – das beginnt aus mei­ner Sicht ab der 4. Zeile – wird die Groß­schrei­bung aller Worte zu einem Hin­der­nis. Dem Auge fehlt die Ori­en­tie­rung. Die Lese­ge­schwin­dig­keit nimmt ab und sogar das Text­ver­ständ­nis lei­det dar­un­ter. Für einen Men­gen­text ist also die her­kömm­li­che Groß- und Klein­schrei­bung genau richtig.

Wenn ein Text trotz­dem eine beson­dere Her­vor­he­bung braucht, gibt es noch viele andere Mög­lich­kei­ten, die die Les­bar­keit nicht ein­schrän­ken. In den fol­gen­den Bei­spie­len sieht man wie der Unter­schied zwi­schen den bei­den Vari­an­ten ist. Reine Groß­schrei­bung braucht übri­gens auch viel mehr Platz.

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3 | Die Bedeu­tung des Wort­ab­stands bei der Lesbarkeit

Auch der Abstand zwi­schen den Wor­ten kann den Leser regel­recht aus­brem­sen. Ich habe schon Texte gese­hen, bei denen in man­chen Zei­len kaum noch ein Zwi­schen­raum erkenn­bar war. Eine Zeile wurde quasi zu einem Wort – kaum zu entwirren.

Seee­ehr viel öfter sehe ich lei­der Texte, bei denen die Abstände zwi­schen den Wor­ten so groß sind, dass locker noch kurze Wör­tert rein pas­sen wür­den. Diese Texte wir­ken rein optisch schon unpro­fes­sio­nell, aber vor allem las­sen sie sich schlecht lesen.

Lange konnte ich mir nicht erklä­ren warum es so oft zu die­sem Phä­no­men kommt, wel­ches übri­gens nur den Block­satz betrifft. Eine Ursa­che habe ich inzwi­schen ent­larvt und sie heißt „Canva“. Die­ses Pro­gramm zieht den Text lei­der nur in die Breite mit der Folge, dass Lücken ent­ste­hen. Ein Satz­pro­gramm wie InDe­sign hin­ge­gen hat eine auto­ma­ti­sche Sil­ben­tren­nung und gleicht inner­halb der Zei­len die Worte har­mo­nisch aus.

Wol­len Sie auf Block­satz nicht ver­zich­ten, ist eine Lösung die Wort­tren­nun­gen selbst zu machen. Wenn der Text nicht meh­rere Sei­ten lang ist, dann sollte das gut klap­pen. Vor­sicht ist aller­dings gebo­ten, wenn spä­ter am Text Ände­run­gen vor­ge­nom­men wer­den. Dann müs­sen alle Tren­nun­gen noch­mal über­prü­fen werden.

typografie 

4 | Zei­len­um­brü­che und Absätze zur Les­bar­keit nutzen

Zwi­schen den Zei­len und zwi­schen den Wor­ten stimmt nun alles. Dann küm­mern wir uns um die Struk­tur. Ein Text ohne Absätze ist wie ein Red­ner, der ohne Punkt und Komma spricht. Da hat man schon auf den ers­ten Blick keine Lust drauf. Diese Art von Tex­ten wer­den gerne Text­wüs­ten genannt.

Zum Glück ist es ein­fach dies zu ändern: Der Text wird in ein­zelne Absätze geglie­dert. Dabei kann man sich am Inhalt ori­en­tie­ren. Was the­ma­tisch zusam­men­ge­hört, das befin­det sich inner­halb eines Absat­zes. Ein­zelne Absätze trennt man durch einen Zei­len­um­bruch, bes­ser sogar durch zwei Umbrü­che, so dass eine Leer­zeile ent­steht. Die Leer­zeile ist dann beson­ders wich­tig, wenn man links­bün­di­gen Satz ver­wen­det, denn dabei sind Absätze sonst kaum wahrzunehmen.

Natür­lich müs­sen Absätze nicht so kurz sein wie im unten gezeig­ten Bei­spiel. Ich wollte dar­auf ver­zich­ten einen sehr lan­gen Bei­spiel­text ein­zu­fü­gen. Ich denke die Idee ist verständlich.

gestaltung 

5 | Mit der rich­ti­gen Schrift zur bes­se­ren Lesbarkeit

Gute Schrif­ten für den Fließtext

Für lange Texte emp­fiehlt es sich auf Schrif­ten zu set­zen, die genau dafür ent­wor­fen wur­den. Aus dem Zei­tungs­druck kennt man klas­sisch die Times New Roman, als Ver­tre­te­rin der Seri­fen­schrif­ten. Für seri­fen­lose Schrif­ten ist die Arial ein gutes Bei­spiel. Beide Schrift­ty­pen – mit und ohne Seri­fen – eig­nen sich für lange Texte. Die Aus­wahl an Schrif­ten ist bei bei­den Schrift­ar­ten riesig.

 

Nicht geeig­nete Schriften

Schrif­ten, die ein gewis­ses „Eigen­le­ben“ haben, wie bei­spiels­weise Schreib­schrif­ten, Hand­schrif­ten oder auf andere Art unge­wöhn­li­che Schrif­ten eig­nen sich nicht als Fließ­test. Hand­schrif­ten sind schön für ein Zitat und Dis­play­schrif­ten für eine Überschrift.

Da wir alle visu­elle Wesen sind, auch hier noch Bei­spiele zur Veranschaulichung.

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Zusam­men­ge­fasst

Mega, Sie haben tat­säch­lich den gan­zen Arti­kel gele­sen. Das zeigt mir, dass Sie sich mit Tex­ten beschäf­ti­gen, viel­leicht sogar selbst wel­che ver­fas­sen und sich natür­lich wün­schen, dass diese gerne und mit Leich­tig­keit gele­sen wer­den. Schrei­ben Sie mir in den Kom­men­ta­ren, ob Ihnen meine Tipps gehol­fen haben oder stel­len Sie auch eine Frage, falls noch was unklar ist.

Wenn Sie sich doch lie­ber auf Ihre Texte oder gene­rell Ihre Arbeit foku­sie­ren möch­ten, kann ich Sie bei der Gestal­tung auch gerne unter­stüt­zen. Ich liebe es mich um Texte zu küm­mern. Und meis­tens geht es ja nicht nur um den Text, son­dern um das ganze Drum­herum, das auch noch in Form gebracht wer­den will.
Als Desi­gne­rin habe ich da natür­lich immer alles im Blick – vom Sei­ten­auf­bau bis zum Textdetail.

Ver­ein­ba­ren Sie ein­fach ein unver­bind­li­ches Erst­ge­spräch und wir fin­den gemein­sam her­aus wie ich Sie unter­stüt­zen kann. Am bes­ten nut­zen Sie dazu das Kon­takt­for­mu­lar.

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